Arbeitsweisen in der Landschaftskommunikation

Ausstellungen dokumentieren die in einer Landschaft gegebene Vielfalt der Aneignungsweisen und schaffen den verschiedenen Erfahrungen eine Repräsentanz. Dadurch werden diskursive Räume jenseits sektoraler Verbandspolitik geöffnet. Sie haben eine dokumentarische und eine Mediationsfunktion.

Publikationen werden nach dem Prinzip der Landschaftsausstellungen konzipiert: die gegebenen Zugänge zur Landschaft, die Ansprüche an die Kulturlandschaft, die Beziehungen von Land und Leuten werden in Porträt, Essay, oder Gesprächsprotokollen festgehalten. Historisches Material wird integriert. Wissenschaftliche Forschung wird mit praktischer Aneignung kontrastiert. In der Bildsprache suchen wir nach den Widersprüchen in der Landschaft.

Projekt Waldbilderweg

Workshops und Pleinaire werden als Produktionsformen genutzt: landschaftsbezogene Akteure aus unterschiedlichen Feldern erarbeiten gemeinsam neue Pfade in die Landschaft.

Landschaftswerkstätten verknüpfen die verschiedenen Arbeitsweisen zu einem mehrjährigen Prozess, in dem Nutzer, Wissenschaftler und Künstler die Gestaltungsspielräume in ihrer für ihre Landschaft erkunden und sich mit ihren Ansprüchen anderen Sichtweisen aussetzen.